{"id":876,"date":"2015-06-23T21:55:53","date_gmt":"2015-06-23T19:55:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lechomania.de\/wordpress\/?p=876"},"modified":"2015-06-24T21:13:57","modified_gmt":"2015-06-24T19:13:57","slug":"vor-einem-jahr-und-fuenf-monaten-wie-alles-begann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vivolavita.de\/?p=876","title":{"rendered":"Vor einem Jahr und f\u00fcnf Monaten &#8211; wie alles begann !!!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Endlich schreibe ich euch meine ersten Zwillingsgeschichten. Ich wollte mal einen kleinen R\u00fcckblick geben, denn jetzt wo die kleinen Wirbelwinde eineinhalb Jahre alt sind, sieht man ganz deutlich wie extrem die Entwicklung bei solch kleinen Menschen von statten geht. Doch zuerst beginnt es mit dem Raum den die beiden sich im Bauch der werdenden Mama teilen durften. Und in unserem Fall war es so, das es sich die beiden wirklich bequem gemacht haben. Die Mama hatte eine anstrengende Schwangeschaft, w\u00e4hrend sich die kleinen b\u00e4uchlich einlebten, w\u00e4re nicht die Pr\u00e4klamsie in die Quere gekommen, dann h\u00e4tten sie es sich wohl bis zum errechneten Geburtstermin dort bequem gemacht. Doch zweieinhalb Wochen vor dem errechneten Termin entschieden dann die \u00c4rzte das es wohl besser w\u00e4re wenn wir mit der Geburt beginnen und alles in Gang setzen. Nach einer wirklich langen sehr anstrengenden Schwangerschaft &#8211; \u00dcbelkeit bis zur 25 Woche und gelegentlich dar\u00fcber hinaus, schwerer Last und R\u00fcckenproblemen, einem st\u00e4ndigen ziehen und zerren in meinem inneren, vielen Gef\u00fchlsschwankungen und Appetitlosigkeit bis zum Esswahn &#8211; sollte es dann pl\u00f6tzlich losgehen. Es gab ab jetzt kein R\u00fcckw\u00e4rts blicken, es gab nur noch ein nach vorne schauen. Trotz aller m\u00f6glicher Versuche wie wehenf\u00f6rdernde Mittel, Lustgas, Tens wollten die beiden ihr Nest nicht verlassen. <!--more-->Aber so ist es im Leben, Kompromisse eingehen ist, glaub ich, eines der wichtigsten Lehren und es soll gut sein diese zeitig genug mit auf den Weg zu geben. Mein Kompromiss war es mich gegen eine nat\u00fcrliche Geburt entscheiden zu m\u00fcssen und die neuen B\u00fcrger mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen lassen. Der Kompromiss f\u00fcr meine kleinen war es wohl zu verstehen, das das wohl das beste f\u00fcr Sie und die Mama gewesen ist, den Bauch zeitiger zu verlassen als geplant. R\u00fcckblickend finde ich jedoch das die Geburt so anstrengend sie auch war, einige Stunden in den Wehen und kein vorankommen um dann kraftlos zu entscheiden das der Kaiserschnitt wohl das beste ist, unglaubliche Kr\u00e4fte in mir als Mama und Frau freigesetzt hat. Der Wunsch meine kleinen Babys endlich zu treffen und kennenzulernen, ihnen ihren Namen zu geben welchen wir uns schon solange vorher \u00fcberlegt hatten, ihnen echte m\u00fctterliche Ber\u00fchrungen zu schenken, sie zu Umarmen und ihnen den ersten (und folgend viele tausend weitere) K\u00fcsse geben zu d\u00fcrfen, das hat mir w\u00e4hrend der Geburt unglaubliche Kraft und Energie geschenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt seid ihr bestimmt schon gespannt was es geworden ist. Um euch nicht l\u00e4nger auf die Folter zu spannen es ist ein Junge und ein M\u00e4dchen. Sie haben nat\u00fcrlich auch einen Namen bekommen, doch bevor sie nicht alt genug sind um selbst zu entscheiden ob sie etwas von sich im Netz preisgeben m\u00f6chte, werde ich Ihnen fiktive Namen geben. Also das M\u00e4dchen wird im folgenden meine kleine Maus Phia sein und der Junge ist meine kleiner B\u00e4r J.O.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">PL\u00d6TZLICH VIER &#8211; die ersten drei Monate<br \/>\nDie erste Zeit konnten wir unser Gl\u00fcck kaum fassen. Die ersten zwei Wochen sprudelten, wir die neuen Eltern namens Mama und Papa, nur so vor Energie und konnten es noch nicht so richtig verstehen das wir pl\u00f6tzlich vier sind und somit zu einer kleinen Gro\u00dffamilie wurden. Ich kann mich gut erinnern wie wir t\u00e4glich vor ihren Bettchen standen und sie beobachteten. Einmal hielt ich J.O. in meinem Armen und weinte vor Gl\u00fcck und ich dachte mir &#8218;der kleine Kerl wird mal einrichtiger Frauenschwarm&#8216;. Ja, die beiden sind wirklich kleine Wunder, alles war dran und beide Gesund, sie waren wundersch\u00f6n, komplett und perfekt f\u00fcr Zwillinge. Unsere Aufgabe lag und liegt nun darin sie zu st\u00e4rken und auf das Leben so gut wie m\u00f6glich vorzubereiten. Und was gibt es sch\u00f6neres als Nahrung. Das mit dem stillen funktionierte ziemlich gut doch hatte ich immer das Gef\u00fchl sie werden nicht richtig satt, so haben wir eigentlich von Anfang an auch Milchersatz zugef\u00fcttert &#8211; 20 bis 30ml und dann waren sie satt, m\u00fcde und bereit zur n\u00e4chsten Runde Schlaf. Diesen Ritual wurde nach ca. drei bis vier Stunden zu einem festen Rhythmus. Unsere Erste gemeinsame Zeit bestand ausschlie\u00dflich darin zu kuscheln und das machten und machen wir t\u00e4glich ausgiebig, Nahrung zu geben, zu schlafen und Windeln zu wechseln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach zehn Tagen ungef\u00e4hr haben sie dann auch ihre restliche Nabelschnur verloren und zum Vorschein kam ein oder besser ihr wundersch\u00f6ner kleiner Bauchnabel. In meinen Augen sah er aus wie ein Stern gedreht wie eine Spirale. Kann man sich vermutlich gerade nicht wirklich vorstellen, aber er war auf seine Art irgendwie Perfekt, so detailliert und organisch von der Natur geformt. Einfach Genial! Nach einigen Tagen fingen sie an mehr und mehr ihre Finger, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe nach uns auszustrecken und mit ihren Augen zu rollen. So schenkten sie nach drei Wochen einem roten Ball Aufmerksamkeit in dem sie ihn mit ihren Augen verfolgten. Rot ist bis Heute noch eine magische Farbe f\u00fcr sie, denn alle Spielsachen im roten Farbton wirken wie ein Magnet. Es war auch sch\u00f6n zu sehen wie sie mehr und mehr an Gewicht zulegten und die schrumplige Haut mehr und mehr F\u00fclle bekam,\u00a0so das unsere halbe Portion J.O. es auch geschafft hat seine Schwester mit Gewicht zu \u00fcberholen. Er war ja am Anfang ganze 500g leichter als Phia und das war allerhand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider haben sie sich am Anfang und damit meine ich die ersten drei Monate nicht wirklich sehr f\u00fcr den anderen interessiert. J.O. versuchte immer mal wieder Kontakt zu seinem Schwesterherz aufzunehmen, aber vergebens. Sie war eben eine Dame gerade sehr mit sich und ihrer Entwicklung besch\u00e4ftigt.\u00a0J.O. war ganz besonders talentiert im Lachen und testete sehr viel. Phia betrachtete eher alles ganz genau und vielleicht mit ein bisschen Ernsthaftigkeit, doch vor allem h\u00f6rte sie sehr gespannt zu was alles um sie herum passiert. In der ersten Zeit ist wirklich sehr viel passiert. Sie haben gelernt Gegenst\u00e4nde zu sehen und zu fixieren und sie haben das Lachen und Mama und Papa f\u00fcr sich entdeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Har der s\u00e5 bra! Eure Vivo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich schreibe ich euch meine ersten Zwillingsgeschichten. Ich wollte mal einen kleinen R\u00fcckblick geben, denn jetzt wo die kleinen Wirbelwinde eineinhalb Jahre alt sind, sieht man ganz deutlich wie extrem die Entwicklung bei solch kleinen Menschen von statten geht. 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