{"id":1148,"date":"2015-12-31T23:00:16","date_gmt":"2015-12-31T21:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lechomania.de\/wordpress\/?p=1148"},"modified":"2015-12-31T23:04:39","modified_gmt":"2015-12-31T21:04:39","slug":"jahresrueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vivolavita.de\/?p=1148","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<div class=\"mail-border spacer\" style=\"text-align: justify;\">Es wird Zeit auf das Jahr 2015 zur\u00fcck zu blicken. Es war wirklich ein sehr intensives Jahr f\u00fcr die ganze Familie und mich. Das Jahr ist mit der Idee geboren eine Blog zu starten und wie ihr hier ganz gut sehen k\u00f6nnt ist mir das meiner Meinung sehr gut gelungen. Nat\u00fcrlich gibt es viele M\u00f6glichkeiten etwas besser zu machen und zu erweitern, aber ich steh ja noch ganz am Anfang. Was ist schon ein Jahr? Ich habe gerade mal gelernt mit meinem Blog umzugehen und das hei\u00dft noch lange nicht das ich weis wie es geht. Ich habe eine Form gefunden mich mitzuteilen und auszudr\u00fccken, eine Form gefunden Menschen zu erreichen und ein gewisses Interesse entdeckt und geweckt. Die ART des Bloggers gef\u00e4llt mir dabei besser als mich anderen socialmedia Seiten anzuschlie\u00dfen.<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"mail-border spacer\" style=\"text-align: justify;\">Doch was ist weiterhin passiert, ich habe wieder angefangen zu arbeiten und Papa\u00a0war eine Zeitlag mit den Kindern alleine zu Hause und konnte feststellen wie es sich anf\u00fchlt Mama zu sein. Ich glaube er hat es ziemlich genossen. Direkt nach seiner Elternzeit sind wir in den Urlaub nach Deutschland, in unser Ferienhaus, gefahren, um Familie und Freunde zu besuchen und um selbst ein bisschen Abwechslung zu bekommen. Raus aus dem Alltag und rein in das Vergn\u00fcgen! Die Kinder haben unser kleines Ferienhaus Lieben gelernt. Dieses Jahr war auch das erste Jahr in dem wir in unserem Ferienhaus \u00fcbernachten konnten, es war die Jahre zu vor leider eine Baustelle so das es zum \u00fcbernachten nicht ausgereicht hat. Wir haben es endlich, und mit Hilfe der Schwiegereltern, geschafft eine K\u00fcche einzubauen, den Strom anzuschlie\u00dfen und Warmwasser in Gang zusetzten. Obwohl es immernoch eine Baustelle ist, haben wir es uns sehr gem\u00fctlich und heimisch gemacht. Die K\u00fcche plante ich selbst, die K\u00fcchenfl\u00e4che ist dabei gigantisch und wie ich finde total genial, an den Schubladen habe ich ein bisschen gespart, aber alle Extras kann man, wenn man m\u00f6chte, noch nachtr\u00e4glich einkaufen. Es spielt ja auch keine so gro\u00dfe Rolle ob die Schublade perfekt ist, schlie\u00dflich sind wir gerade Ein- bis zweimal, max. Dreimal im Jahr da. Die Fliesen sollten auch eine ganz besondere Erinnerung f\u00fcr uns werden, deshalb haben wir uns f\u00fcr portugiesische Fliesen entschieden. Dezent und stylisch! Die Str\u00e4ucher die ich im Hinterhaus gepflanzt habe, wachsen, so weit ich es erkennen konnte, hervorragend, bin gespannt wann sie die ersten Fr\u00fcchte tragen werden. Die \u00c4pfelb\u00e4ume tragen ja bereits die ersten Fr\u00fcchte. Es ist sch\u00f6n zu sehen wie sich diese Baustelle mehr und mehr zu einem kleinen Erholungs- und R\u00fcckzugsort entwickelt. Mal sehen wann ich mich das erste Mal richtig zu Hause im Ferienhaus f\u00fchle, vermutlich dauert das noch ein oder zwei Jahre.<\/div>\n<div id=\"m1982\" class=\"mail-message expanded\">\n<div class=\"mail-message-header spacer\" style=\"text-align: justify;\">\n<p>Seit August gehen nun die kleinen in den Kindergarten. Wenn ich im August einen kurzen Bericht geschrieben h\u00e4tte, dann h\u00e4tte ich vermutlich geschrieben: endlich kommen die kleinen Zwerge in den Kindergarten. Ich glaube sie sind bereit daf\u00fcr. Jetzt denke ich noch immer das sie bereit daf\u00fcr waren, aber das es auch sch\u00f6n gewesen w\u00e4re mit ihnen noch ein bisschen mehr Zeit zu verbringen. Dennoch, glaube ich, wenn ich mit ihnen diese vier Monate zu Hause geblieben w\u00e4re, h\u00e4tten sie vermutlich niemals einen solchen riesigen Sprung in der Entwicklung gemacht, wie sie es durch den Kindergarten gemacht haben. Sie haben zu allen Kindern ein super gutes soziales Verh\u00e4ltnis aufgebaut, fangen an sich selbst an und auszuziehen, benutzen beim Essen Besteck, trinken sicher aus einem Glas, spielen\u00a0 oder besch\u00e4ftigen sich l\u00e4nger als f\u00fcnf Minuten mit einer Sache und haben nun auch gelernt die schwedische Sprache zu verstehen.<br \/>\nSah es doch am Anfang alles so kompliziert aus. Das absolute Chaos in dem Kindergarten, kein System und mehr als eine Handvoll neuer Kinder. Am Anfang hatten wir eine Eingew\u00f6hnungszeit von zwei Wochen in denen wir sehen konnten wie es l\u00e4uft mit unseren Kindern und den Erzieherinnen und wie die Kinder mit der neuen Situation zurecht kommen. Wie es ist nicht mehr den ganzen Tag nur mit Mama zusammen zu sein. Schlie\u00dflich sollen sie dort nun einen gro\u00dfen Teil ihrer Zeit (des Tages) verbringen. F\u00fcr mich war es alles ein bisschen viel am Anfang, all die neuen M\u00fctter mit ihren Kindern und die Erzieherinnen. Absolut Neuland! Dennoch versuchte ich mir nichts anmerken zu lassen, denn schlie\u00dflich war das alles nicht f\u00fcr mich, sondern f\u00fcr meine kleinen Zwillinge. F\u00fcr mich war es das Gef\u00fchl, das ich meine Kleinen jetzt abgebe, dieser Schritt, das ich sie anderen anvertrauen soll, das ich sie vielleicht jemanden anvertraue den ich selbst nicht mag, die gr\u00f6\u00dfte Umstellung. Es ist ein bisschen der Schritt, weg von der m\u00fctterlichen Brust, vielleicht ein weiterer Schnitt von einer unsichtbaren Nabelschnur. Von Wieviel diese Verbindungen wird man sich wohl noch l\u00f6sen m\u00fcssen? Ich erinnere mich genau an diesen Tag, an dem ich sie das erste mal einen ganzen Tag in dem Kindergarten alleine lassen sollte. Ich sollte sie pl\u00f6tzlich dort zur\u00fccklassen und mich verabschieden. Ich wollte es ohne Tr\u00e4nen schaffen, ich f\u00fchlte mich stark genug. Aber ich war nicht vorbereitet auf diese Trennung, auf diesen Schnitt der unsichtbaren Nabelschnur. Ich verabschiedete mich bei J.O. und schon da merkte ich wie sich ein dicker Klo\u00df in meinem Hals festsetze. Ich f\u00fchlte das jeglicher Blickkontakt mit J.O. mich gleich aus der Bahn rei\u00dfen wird. Schnell musste ich nun sein, denn schlie\u00dflich wollte ich mich von Phia auch noch verabschieden. Ich schloss meine Augen und gab ihr einen liebevollen m\u00fctterlichen Abschiedskuss und sagte ihr das ich sie schon ganz bald wieder abholen komme. Dann ging ich, J.O. hatte bereit angefangen zu spielen, da fing Phia\u00a0 an zu weinen. Sie hatte es sehr schwer sich von mir zu verabschieden, aber ich konnte nicht zur\u00fcckblicken und musste ihre Sehnsucht ertragen, denn ich wollte nicht das sie meine Tr\u00e4nen sieht, ich wollte nicht das sie meinen Schmerz sp\u00fcrt. Als ich die R\u00e4umlichkeiten verlassen hatte, konnte ich endlich anfangen meine Tr\u00e4nen und meinem Gef\u00fchl nachzugeben und fing an zu Weinen. Es musste Raus, diese Gef\u00fchl was sich in den Zwei Wochen aufgebaut hat, das ich nicht genug Zeit hatte die Kinder auf diesen Tag vorzubereiten und das ich nicht genug Zeit hatte mich auf diesen Tag vorzubereiten. Es versetzte mir so einen Stich im Herz, das wenn ich jetzt noch daran denke es mich traurig stimmt. Keine Ahnung warum! Denn eigentlich mag ich es wie sich entwickelt haben, wie aufgeweckt sie sind, das sie uns mittlerweile so gut verstehen und sich selbst ausdr\u00fccken k\u00f6nnen und ihren eigenen Willen haben. Obwohl, der macht mir gelegentlich wiederum ein bisschen zu schaffen, den diese Testerei, wie weit kann ich gehen bei Mama und Papa bis sie Sauer werden, macht mich innerlich manchmal ein bisschen wahnsinnig. Sicherlich geht das auch bald wieder vorbei.<\/p>\n<p>Wor\u00fcber ich mich am meisten \u00e4rgere ist wohl das ich einige meiner Freunde ein wenig vernachl\u00e4ssigt habe. Einige haben das ganze Jahr nicht ein Lebenszeichen von uns geh\u00f6rt. Ich bedauere das sehr, aber ich denke das Jahr verging einfach viel zu schnell. Ich sp\u00fcre das wir an unsere Grenzen kommen und t\u00e4glich merken wir wie m\u00fcde und geschafft wir sind. Manchmal geben Papa und ich uns nur einen Kuss und w\u00fcnschen uns einen sch\u00f6nen Tag und dann krieche ich in der Nacht v\u00f6llig geschafft von der Arbeit neben meinen schon schlafenden Schatz ins Bett und lieg wach, weil ich es nicht schaffe in der kurzen Zeit herunterzufahren und abzuschalten. Und wenn ich es dann endlich geschafft habe einzuschlafen, rufen Phia und J.O. schon wieder nach mir, denn durchschlafen das schaffen sie noch immer nicht ganz. Manchmal sehnen wir uns nach zwei oder drei Stunden f\u00fcr uns. Einfach mal Papierkrieg erledigen, Socken kaufen ohne schreiendes Kind an der Kasse, eine Tasse Kaffee in Ruhe trinken, Sachen langsam erledigen und sich vom Stress befreien oder einfach nur schlafen und die Stille genie\u00dfen. Was w\u00e4re wohl wenn wir einen ganzen Tag h\u00e4tten? Ich glaube wir wissen nicht was passieren w\u00fcrde. Sich etwas vorstellen was seid der Geburt der Zwillinge nur zwei mal passiert ist, \u00fcbersteigt unsere Grenzen. Abendessen bei Kerzenschein, Filmnachmittage, Eink\u00e4ufe, Musik h\u00f6ren machen wir zu viert, das zu zweit gibt es nur noch im Doppelpack. Dennoch ist die Viersamkeit kein Grund NICHTS von uns h\u00f6ren zu lassen, da wir doch alle in dem Zeitalter leben, wo es uns so schnell von der Hand geht eine Nachricht zu tippen. Mein Ziel f\u00fcr 2016 soll es werden, mehr von mir (uns) h\u00f6ren zu lassen, denn ich weis wie sehr wir der Freundschaft bed\u00fcrfen. Und das ich (wir) hin und wieder Zeit f\u00fcr eine kulturellen Genuss finden.<\/p>\n<p>In diesem Sinne w\u00fcnsche ich allen ein wundersch\u00f6nes Jahr <a href=\"http:\/\/www.lechomania.de\/wordpress\/?cat=18\">2016<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mail-message-header spacer\" style=\"text-align: justify;\">Har det s\u00e5 bra!<br \/>\nVivo<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird Zeit auf das Jahr 2015 zur\u00fcck zu blicken. 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